VG Wort: Geld verdienen mit Diplomarbeiten und Blogs

veröffentlicht am 13. Oktober 2010, in Offtopic, von JMG

VG Wort: Mit Inhalten Gedl verdienen
Es klingt gerade zu unglaublich, aber auch eine Diplomarbeit oder ein Blog kann dem Urheber Geld einbringen.

Analog zur Musikverwertung durch die GEMA gibt es die VG Wort für Bücher, Texte und alles, was sonst noch aus Buchstaben geschrieben ist.

Alles Wissenswerte zur VG Wort findet ihr bei Peer von Selbständig im Netz.

Das klingt zwar nicht nach einer wirklichen Alternative zu Werbung im Internet (wie es schon viele Nachrichtenportale mit Paid Content versucht haben), aber ich werde mich in diesen Tagen dort mal anmelden und hoffen, dass es sich lohnt!

Dort werde ich dann meine Diplomarbeit, meine Seminararbeiten und meine Blogs anmelden.

ps.: Ich warte derzeit auf die endgültige Veröffentlichung meiner Diplomarbeit, es könnte schon bald soweit sein.

Update: (29.10.2010)
Meine Diplomarbeit ist endlich veröffentlicht und meine Anmeldung bei der VG Wort angekommen! Das Buch habe ich auch schon gemeldet, wenn ich das richtig gesehen habe, hat man für die Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Buches im Jahr 2009 mehr als 1200 Euro bekommen… hoffentlich steigt das noch ein bisschen an! 😉

Update: (6.07.2010)
Vor ein paar Tagen habe ich nun meinen Scheck aus der Hauptausschüttung von der VG Wort bekommen: 800 Euro! Leider ist das weniger als noch vor einem Jahr, aber hey, besser als nichts! Außerdem steht noch die Sonder-Ausschüttung für die Texte im Internet (METIS) aus und da erhoffe ich mir auch nochmal so zwischen 50 und 150 Euro…

In der schönen E-Book-Sammlung von Peer Wandinger fand ich u.a. diese Studie der Deutschen Post (hier der direkte Download-Link). Die Untersuchung widmet sich dabei der Frage, wie es Verlagen gelingen kann, die Gratiskultur im Online-Bereich zugunsten von funktionierenden Bezahlinhalten umzugestalten.

Da sich meine Diplomarbeit auch um die Frage der Vermarktung von redaktionellen Inhalten dreht, finde ich diese Studie sehr interessant. Dass sie von der Deutschen Post durchgeführt wurde, verwunderte mich zwar ein wenig, aber nun gut…

Kernthesen der Studie:

  • Die Verbreitung des Internets verändert den Nachrichtenkonsum
  • Die Verlage verlieren gedruckte Auflage und Werbeeinnahmen
  • Onlinepräsenzen erreichen zwar Reichweite, sind aber bisher nicht kostendeckend
  • Undifferenzierte Monetarisierung ist gescheitert – Leser zahlen nur für einzigartige Inhalte
  • Ein differenziertes Vorgehen ist erfolgversprechend*
  • Bisher wurde noch keine Wunderwaffe gegen die Umsatzrückgänge der Verlage gefunden, doch die Suche geht weiter.

*Ein differenziertes Vorgehen ist erfolgversprechend:

Hier soll ein Mehrstufiger Lösungsansatz angewendet werden:

  • Differenzierung und Identifikation einzigartiger Inhalte des Portals/Titels
  • Identifikation der loyalsten Leser von einzigartigen Inhalten
  • Konversion der loyalsten Leser der einzigartigen Inhalte zu zahlenden Kunden
  • Kontinuierliche Optimierung der Zielgruppenansprache sowie Anpassung der Bezahlmodelle

Insgesamt sind das sicherlich nicht die aller neusten Erkenntisse zum Thema Paid Content als Alternative zu Werbung. Doch es verschafft dem einen oder anderen wieder das Bewusstsein, dass es auch andere Erlösquellen außer Werbung gibt und dass man darüber mal nachdenken sollte. Paid Content macht sicherlich nicht für jedes Webportal Sinn, aber bei einigen Webseiten könnte durchaus eine Umsatzsteigerung durch die Vermarktung redaktioneller Inhalte mit einer guten Mischung aus Paid Content und Werbung möglich sein.

Paid Content als Alternative zu Online-Werbung?

veröffentlicht am 22. August 2010, in Paid Content, von JMG

Die meisten Dienste und Nachrichtenangebote im Internet finanzieren sich ja nach wie vor über Werbeanzeigen. Doch seit Jahren wird Paid Content, also kostenpflichtige Inhalte in Form von Texten, Bildern, Musik oder Videos, als Alternative hierzu gehandelt.

Doch wie stehen eigentlich die Chancen, dass Paid Content sich in Deutschland erfolgreich etablieren kann? Ich habe im Rahmen meines Studiums zu diesem Thema ein Seminararbeit verfasst (immerhin Note 2,0).

Hier präsentiere ich nun eine kleine Leseprobe meiner Seminararbeit über die Erfolgsfaktoren von Paid Content in Deutschland, welche ich im Grin Verlag veröffentlicht habe (auch bei Amazon.de erhältlich, siehe unten). Dort zeige ich auf, welche Faktoren gegeben sein müssen, damit Paid Content erfolgreich genutzt werden kann. Nach wie vor gibt es ja nur sehr wenige Beispiele für erfolgreichen Paid Content im klassischen Internet.

Hier geht’s direkt zum Grin Verlag: Paid Content in Deutschland – Erfolgsfaktoren
Oder zu Amazon: Paid Content in Deutschland – Erfolgsfaktoren

Viel Spaß beim Lesen!

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