Hier eine kleine eine Zusammenfassung mehrerer Studien zur Wirkung von Bannerwerbung, mobiler Werbung und Werbung im Internet allgemein. Dazu gibt es als Belohnung für das Lesen dieses Artikels am Ende ein kostenloses eBook zum Thema Bannerwerbung im Internet.

Studie: Online Werbemittel 2010

In der Studie Online Werbemittel 2010 wurden 239 Online-Werbemittel (Banner) mit über 120 Mio. AdImpressions untersucht. Die Werbemittel wurden aufgrund von Attributen wie Format, Inhalte, Botschaften, Farben, etc. kategorisiert und auf signifikante Trends bei der Klickrate untersucht.

Ein optimal gestalteter Banner erreicht in dieser Studie eine 189 mal höhere Klickrate (beste Klickrate: 1,89 Prozent, schlechteste: 0,01 Prozent)!

Der perfekte Banner
Laut dieser Online Werbemittel Studie kann vereinfachend folgende Empfehlung für ein optimales Werbemittel abgeleitet werden:

  • Es hat drei Botschaften.
  • Eine der Botschaften ist eine dauerhaft angezeigte Call-to-Action.
  • Die Call-to-Action lautet „Mitmachen!“.
  • Es ist ein Gewinnspiel integriert.
  • Die Darsteller im Banner sind Promis (Frauen, Männer).
  • Der Banner klappt auf und vergrößert sich dadurch.
  • Der Banner wird im Video-Format gestaltet.

Fazit:
Diese Studie zeigt wieder mal, dass man Online-Werbemittel nicht nur einmal schaffen, sondern ständig optimieren sollte. Das bedeutet, einzelne Attribute in verschiedenen Varianten zu testen und so die Kampagne zu verbessern. Aber man kann sicher nicht alle oben genannten Eigenschaften wie ein Gewinnspiel in einem Banner unterbringen (dann muss man auch die Call-to-action ändern), auch ein Video macht nicht immer Sinn.

Studie: Online-Werbung wirkt auch ohne Klick

Die OVK Werbewirkungsstudie untersuchte, wie Display-Werbung (= Bannerwerbung) insgesamt wirkt, d.h. über den reinen Klick hinaus.

Die zweiteilige OVK-Studie wurde gemeinsam mit dem Markforschungsanbieter eye square realisiert. Zum einen wurden online 1.000 Teilnehmer innerhalb eines vierwöchigen Zeitraums befragt, darüber hinaus wurde eine Laborauswertung mit zusätzlich 120 repräsentativen Nutzern durchgeführt.

Fazit der OVK Werbewirkungsstudie:

  • Display-Werbung im Internet hat einen positiven Einfluss auf das implizite Markenimage
  • Display-Werbung im Internet schafft ein Aktivierungspotenzial, das auch Wochen nach dem Werbekontakt noch abgerufen werden kann

Studie: Editorial Brand Impact

Die aktuelle Editorial Brand Impact 2010 vergleicht die Wirkungsvoraussetzungen und Werbewirkung von Onlinewerbung auf journalitischen Premium-Sites, E-Mail-Portalen und Social Community Sites.

Fazit:
Journalistische Premium-Sites erzielen als Werbeumfeld deutlich bessere Wirkungsvoraussetzungen und -effekte als E-Mail-Portale und Social Communities, zumindest im begrenzten vorliegendem Studiendesign.

Studie: Bannerwerbung auf mobilen Geräten

Das Marktforschungsunternehmen Emarketer sieht Handywerbung vor dem endgültigen Durchbruch.

Für die Entwicklungen in den USA prognostiziert Emarketer Umsätze im Jahr 2010 auf 743 Millionen Dollar, was einem Plus von 79 Prozent entspricht. Im kommenden Jahr soll es mit dem Aufschwung des Mobile Advertising weiter gehen. Emarketer rechnet damit, dass die Gesamtumsätze 2011 um 48 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar klettern. Für das Jahr 2014 geht die Prognose von 2,5 Milliarden Dollar aus.

Fazit:
Mobile Werbung wird zu einem festen Bestandteil im Marketing-Mix!

Belohnung: Kostenloses eBook zum Thema Bannerwerbung

Ein wirklich gutes und informatives eBook zum Thema Geldverdienen mit Bannerwerbung bietet Peer von Selbständig im Netz an, das zudem kostenlos ist! Insbesondere für Betreiber von kleineren Webseiten und Blogs kann ich das nur empfehlen.

Hier ein schönes Beispiel von Panasonic, wie man interaktive Bannerwerbung kreativ und witzig gestalten kann, ohne dass die Nutzer davon abgeschreckt werden:



Der Nutzer wird aufgerufen, die verstaubten Geräte der Hifi-Anlage zu entsauben und schon verwandelt sich der Mauszeiger in einen bunten Staubwedel. Wedelt man den ganzen virtuelle Staub weg, erscheint das beworbene Produkt von Panasonic und der Satz „Lieber ein Gerät, das Staub aufwirbelt, als drei Geräte, die Staub fangen“. Auf der Landing-Page wird dann fleißig weiter gewedelt…

Fazit:
So muss Bannerwerbung aussehen, Kompliment an die Macher!

Gesehen im BörsenRadar von t-online.de

Heatmap einer Webseite (Foto: PICNET)

Wie nutzen User eigentlich meine Seite? Worauf klicken sie, wenn sie auf der Startseite oder einem Artikel sind? Welche Banner sind gut sichtbar oder werden die Werbebanner überhaupt wahrgenommen (und angeklickt)?

All diese Frage sollten jeden guten Webmaster bzw. Vermarkter einer Webseite beschäftigen, wenn er seine Werbeerlöse optimieren möchte. Natürlich darf unter einer Webseiten-Optimierung niemals die Usability leiden, nein sie sollte am besten gleichzeitig verbessert werden!

Mit einer Heatmap-Analyse, die die Mausbewegungen und die Klicks der User aufzeichnet, wird die Beantwortung der Fragen ein Kinderspiel. So entsteht dann ein Bild wie hier zu sehen, in dem die Bereiche, die besonders intensiv genutzt/geklickt werden, farblich hervorgehoben werden. Dabei kennzeichnet der rote Bereich die stärkste Nutzung einer Webseite.

Mauszeiger = Augen = Aufmerksamkeit
Annahme hierbei ist, dass der Mauszeiger dorthin geführt wird, wo auch das Auge hinschaut. Das ist sicher nicht immer zu 100 Prozent korrekt, aber eine sehr gute Annahme. So kann man davon ausgehen, dass die meiste Aufmerksamkeit in der Nähe des Mauszeigers zu finden ist.

Wie ich auf Stevies Website erfahren habe, gibts es dazu das nette Tool PicNet Mouse Eye Tracking.

Dieses kostenlose Tool (es wird ein Backlink als Gegenleistung gesetzt) werde ich in den nächsten Tagen und Wochen mal testen und darüber berichten.

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