In der schönen E-Book-Sammlung von Peer Wandinger fand ich u.a. diese Studie der Deutschen Post (hier der direkte Download-Link). Die Untersuchung widmet sich dabei der Frage, wie es Verlagen gelingen kann, die Gratiskultur im Online-Bereich zugunsten von funktionierenden Bezahlinhalten umzugestalten.

Da sich meine Diplomarbeit auch um die Frage der Vermarktung von redaktionellen Inhalten dreht, finde ich diese Studie sehr interessant. Dass sie von der Deutschen Post durchgeführt wurde, verwunderte mich zwar ein wenig, aber nun gut…

Kernthesen der Studie:

  • Die Verbreitung des Internets verändert den Nachrichtenkonsum
  • Die Verlage verlieren gedruckte Auflage und Werbeeinnahmen
  • Onlinepräsenzen erreichen zwar Reichweite, sind aber bisher nicht kostendeckend
  • Undifferenzierte Monetarisierung ist gescheitert – Leser zahlen nur für einzigartige Inhalte
  • Ein differenziertes Vorgehen ist erfolgversprechend*
  • Bisher wurde noch keine Wunderwaffe gegen die Umsatzrückgänge der Verlage gefunden, doch die Suche geht weiter.

*Ein differenziertes Vorgehen ist erfolgversprechend:

Hier soll ein Mehrstufiger Lösungsansatz angewendet werden:

  • Differenzierung und Identifikation einzigartiger Inhalte des Portals/Titels
  • Identifikation der loyalsten Leser von einzigartigen Inhalten
  • Konversion der loyalsten Leser der einzigartigen Inhalte zu zahlenden Kunden
  • Kontinuierliche Optimierung der Zielgruppenansprache sowie Anpassung der Bezahlmodelle

Insgesamt sind das sicherlich nicht die aller neusten Erkenntisse zum Thema Paid Content als Alternative zu Werbung. Doch es verschafft dem einen oder anderen wieder das Bewusstsein, dass es auch andere Erlösquellen außer Werbung gibt und dass man darüber mal nachdenken sollte. Paid Content macht sicherlich nicht für jedes Webportal Sinn, aber bei einigen Webseiten könnte durchaus eine Umsatzsteigerung durch die Vermarktung redaktioneller Inhalte mit einer guten Mischung aus Paid Content und Werbung möglich sein.

Virale Werbekampagne von Sony Ericsson

veröffentlicht am 21. September 2010, in Virale Werbung, von JMG

Kaum ist der Hype um die virale Werbekampagne von Tipp-Ex auf Youtube ein wenig abgeklungen, da gibt es schon die nächste. In verschiedenen Videos werden Smartphones (was war das nochmal?) von diversen Herstellern getestet. Darunter befinden sich das iPhone 4 von Apple, Blackberry Bold, HTC Evo und andere.



Logischerweise gelingt es allen Nutzern der Fokusgruppen, die jeweilige Aufgabe mit dem Sony Ericsson Xperia X10 am einfachsten zu lösen… 🙂

via YouBentMyWookie

Entwicklung der Werbung seit der Steinzeit

veröffentlicht am 17. September 2010, in Offtopic, von JMG

Die Geschichte des Marketing seit der SteinzeitSeit wann gibt es Werbung? Wie hat sich Werbung seit den ersten Tagen entwickelt?

Diese Fragen beantwortet eine simple Grafik, einfach auf das Bild links klicken, und schon öffnet sich diese!

Diese wunderschöne Infografik stammt aus dieser Sammlung der besten Infografiken für Internet-Marketing-Professionals.

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